E-Learning Begriffe – alles Wichtige rund um Online-Kurse und digitale Lernmethoden!

E-Learning Begriffe

Die meisten Menschen haben heutzutage Zugang zum Internet und damit zu einem riesigen Angebot zur Weiterbildung und Wissensvermittlung. Viele haben bisher jedoch häufig nur sehr wenig Erfahrung mit E-Learning-Methoden gemacht und tun sich schwer, sich in die Thematik einzuarbeiten, weshalb sie sich sträuben, Online-Kurse zu belegen. Dabei entwickelt sich E-Learning stetig weiter und bietet zahlreiche Möglichkeiten und Vorteile wie etwa das orts- und zeitunabhängige Lernen. Damit ihr den Überblick über die neuen Lernmethoden behaltet, habe ich euch alle wichtigen E-Learning Begriffe in folgendem Artikel zusammengefasst!

Adaptive Lernsysteme

Adaptives Lernen wird auch als individualisiertes Lernen bezeichnet und beschreibt ein Lernformat mit Inhalten, die sich automatisch und individuell auf die Interessen, dir Vorlieben sowie das Vorwissen des Lernenden anpassen. Basierend auf dem Fortschritt und dem Verhalten des Nutzers werden die Inhalte angepasst und in einem geeigneten Format ausgespielt. 

Asynchrones Lernen

Asynchrones Lernen ist gleichbedeutend mit zeitversetztem Lernen – das heißt, dass die Kommunikation zwischen dem Lernenden und dem Coach oder Trainer zeitversetzt erfolgt. 

Autorensysteme / Autorentools

Autorensysteme bzw. Autorentools oder auch Autorenwerkzeuge genannt, sind E-Learning Begriffe, die Software-Anwendungen bezeichnen, über die digitale Lerninhalte erstellt werden können. Ohne Programmierkenntnisse können Autoren mithilfe solcher Autorentools ganz einfach Audio-, Bild, Text, oder Videoformate in einer visuellen Umgebung einbinden. Die Oberfläche eines Autorentools ist interaktiv und erlaubt es, das individuelle Wissen der Nutzer abzufragen und auch Dateien zum Download bereits zu stellen. Durch die Interaktivität ist es möglich, etwa bei Prüfungen oder Tests automatischer Erklärungen einblenden zu lassen und per Tracking Feedback zu den einzelnen Antworten zu geben.

Blended Learning

Der E-Learning Begriff “Blended Learning” wird auch integriertes oder hybrides Lernen genannt und kombiniert  E-Learning-Formate mit Präsenzveranstaltungen vor Ort. Es bezeichnet also eine Mischform aus digitalem Lernen mit Computerunterstützung und klassischen Lernformen. Ziel des Ganzen ist es, die Vorteile aus beiden Lernformen zu bündeln und so möglichst effektiven und nachhaltigen Lernfortschritt zu erreichen. E-Learning ist dabei für die Wissensvermittlung zuständig, während bei Präsenzveranstaltung sowohl persönlicher Wissenstransfer als auch gemeinsamer Austausch und Diskussion möglich ist sowie das gezielte Eingehen auf persönliche Ziele, den Lernfortschritt sowie eventuell auftretende Fragen und Probleme. 

Computer Based Training (CBT)

Das Computer Based Training, auf Deutsch “computergestütztes Lernen”, ist eine Form des E-Learnings, bei der eine Lernsoftware zur Aus- und Weiterbildung genutzt wird. Diese wird direkt auf dem Rechner installiert. 

Content

Den Begriff Content wirst du im Bereich der E-Learning Begriffe sehr häufig hören. Als Content werden nämlich alle medialen Inhalte wie Audiodateien, Bilder, PDFs, Videos etc. bezeichnet. Außerdem kann Content auch für das Wissen bzw. die Lerninhalte stehen, die innerhalb einer Lektion bzw. Lerneinheit vermittelt werden sollen. 

Corporate Design

Corporate Design bezeichnet das einheitliche Erscheinungsbild eines Unternehmens in der internen und externen Darstellung und Kommunikation. Es umfasst beispielsweise Audio, Farben, Logo, Schriften etc. und ist Bestandteil der Corporate Identity, welche die Besonderheiten, Eigenschaften und Werte eines Unternehmens zur Abgrenzung von anderen Unternehmen gesamtheitlich beschreibt.   

Corporate Learning

Corporate Learning dient der Unternehmensstrategie und dem Erreichen der Unternehmensziele. Der E-Learning Begriff bezeichnet sämtliche Inhalte und Lernformate, die zur internen betrieblichen Weiterbildung genutzt werden.

Content Management System (CMS)

Ein Content Management System, kurz CMS, bezeichnet eine digitale Software zur Aufarbeitung, Bearbeitung, Erstellung und Verwaltung von Lerninhalten zum Beispiel in Online-Kursen.  

Distance Learning

Distance Learning wird auch als Fernlernen bezeichnet und beschreibt alle Lernformate und Methoden, bei welchen sich Autor, Coach, Lehrer oder Trainer nicht am gleichen Ort befinden wie die Lernenden und Kursteilnehmer. 

Drip Content

Drip Content bezeichnet das schrittweise Freigeben von Lerninhalten und Kurslektionen anstelle dem direkten Zugriff des Nutzers nach Erwerb des Kurses bzw. der Registrierung. Du kannst zum Beispiel festlegen, dass eine neue Lektion erst eine bestimmte Anzahl an Tagen nach dem Kauf freigeschaltet werden oder auch erst nach erfolgreichen Absolvierung der vorherigen Lektion bzw. einem Test oder einer Prüfung. Dies kann zum Beispiel nützlich sein, wenn du einen Online Kongress veranstalten möchtest. 

E-Learning

E-Learning bezeichnet im Allgemeinen die Gesamtheit aller Lernformen, die auf digitale Medien oder Tools zurückgreifen und von diesen unterstützt werden. Jegliche Form des Online-Lernens kann also als E-Learning bezeichnet werden. Egal ob du einen Online-Kurs durcharbeitest, an einem Webinar oder einer Online-Fortbildung teilnimmst, ein Tutorial auf YouTube schaust oder nur nach einem bestimmten Begriff googelst oder diesen auf Wikipedia nachschaust – all das sind Formen des E-Learnings. 

Inverted Classroom

Als Inverted oder auch als Flipped Classroom wird eine Lernmethode des Blended Learnings bezeichnet, in welcher sich die Lernenden die Lerninhalte eigenständig von Zuhause aus aneignen und deren praktische Anwendung gemeinsam mit dem Dozenten im Unterricht erfolgt. Also quasi genau andersherum als im Klassenzimmer einer Schule. 

Learning Management System (LMS)

Ein Learning Management System, kurz auch als LMS oder alternativ auch als Lernplattform bezeichnet, ist im Grunde genommen eine Software, über die du Lerninhalte zum Beispiel für einen Online-Kurs zur Verfügung stellen kannst, diese als Lerneinheiten bündeln, organisieren, auswerten und ausliefern kannst. So kannst du beispielsweise sowohl deine Kurse als auch deine Benutzer verwalten, mit diesen zum Beispiel über einen Mitgliederbereich kommunizieren, diesen die Lerninhalte visuell ansprechend aufbereitet online bereitstellen sowie den jeweiligen Lernfortschritt des einzelnen Nutzers protokollieren und entsprechend Feedback geben.

Microlearning

Microlearning gehört ebenfalls zu den wichtigen E-Learning Begriffen und bezeichnet eine gern angewendete Methode, um sozusagen ein Lernen in kleinen Häppchen zu ermöglichen. Da sie niemand gerne durch schier unendlich erscheinende Texte oder Videos ackern möchte, bereitest du deine Inhalte in sogenannten “Learning Nuggets” auf. Die sind kleinere Lerneinheiten, die auch als Microcontent bezeichnet werden und innerhalb weniger Minuten durchgearbeitet werden können. Dies fördert die Motivation, sich nebenbei weiterzubilden, falls man mal ein paar Minuten Luft im Alltag hat.  

Mobile Learning/M-Learning

Als Mobile Learning wird das Lernen über mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones oder Tablets bezeichnet. Mit dieser Lernmethode wird das Lernen durch die örtliche und zeitliche Unabhängigkeit nochmals deutlich flexibler, da man auch von unterwegs aus die Lerninhalte konsumieren kann, ohne an einen festen Rechner gebunden zu sein. 

Massive Open Online Course (MOOC)

Die im Kontext des E-Learnings gebräuchliche Abkürzung MOOC steht für “Massive Open Online Course” und bezeichnet kostenlose Videokurse, die für die große Masse weltweit verfügbar sind. Die Dauer eine MOOC ist vergleichbar mit einem Seminar an einer Hochschule, erstreckt sich also über mehrere Wochen oder sogar Monate und behandelt ein spezifisches Kursthema. Start ist jeweils zu einem festgelegten Datum und der Abschluss basiert auf einer Prüfung, während zwischendurch zu jeder Themeneinheit Arbeitsblätter, Tests oder Übungsaufgaben zu bearbeiten sind. 

Online-Akademie

Eine Online Akademie ermöglicht das Abrufen und Absolvieren von verschiedenen Lerneinheiten, die Teilnahme an Webinaren, die Einsicht in Ergebnisse und Statistiken sowie die Kommunikation mit anderen Kursteilnehmern und den Autoren bzw. Dozenten. Im Gegensatz zu einem reinen Online Kurs können mehrere Kurse und Inhalte zu verschiedenen Themenbereichen oder Paketen gebündelt und als Abomodell vergleichbar mit Netflix angeboten werden. Wie du deine eigene Online Akademie erstellen kannst, erfährst du in unserem Artikel zu diesem Thema

Online-Kurs

Als essenzieller Bestandteil unter den E-Learning-Begriffen bezeichnet ein Online Kurs Lernmaßnahmen, die online abgerufen und deren Inhalte von mehreren Teilnehmern gleichzeitig durchgearbeitet werden können. Online Kurse sind meist örtlich und zeitlich flexibel und können zu einem beliebigen Zeitpunkt gestartet sowie im eigenen Arbeitstempo absolviert werden. Ein Online Kurs kann verschiedenste Medienformate wie Audiodateien, Bilder, interaktive Übungen, Texte sowie Videos enthalten und erfordern meist keine Interaktion mit anderen Kursteilnehmern. Jedoch ist dies beispielsweise durch einen Mitgliederbereich jederzeit möglich, um sich untereinander austauschen oder bei Fragen und Problemen direkt an die Kursleitung wenden zu können. 

Sharable Content Object Reference Model (SCORM)

Das Sharable Content Object Reference Model, kurz SCORM, bezeichnet eine webbasierte Schnittstelle, die es ermöglicht, digitale Lerninhalte in LMS zu importieren oder von dort zu exportieren. Damit ist auch der Austausch von Dateien zwischen verschiedenen Systemen möglich. Darüber lassen sich Lerneinheiten wiederverwenden und mit anderen Modulen aus verschiedenen Lernprogrammen kombinieren sowie Inhalte auch nachträglich bearbeiten und damit auf die eigenen Anforderungen anpassen. 

Social Learning

Social Learning wird auch als kollaboratives oder gruppenbasiertes Lernen bezeichnet und ist im Kern durch gemeinsame Erarbeiten von Wissen bzw. den Miteinander beim Lernen gekennzeichnet. Zudem steht es auch für die Integration von sozialen Medien in den Prozess des Lernens. Die Wissenserarbeitung sowie letzten Endes der Lernerfolg entsteht beim Social Learning vorrangig durch den Austausch der Lernenden sowie deren grundlegender Vernetzung über verschiedene Kanäle.  

Storytelling

Wenn du in deinem Online Kurs ausschließlich auf Theorie setzt, kann das bei den Teilnehmern schnell zur Resignation führen. Manche Inhalte sind einfach zu abstrakt und nicht greifbar genug, um diese nachhaltig zu verinnerlichen und auch in der Praxis anwenden zu können. Genau dann ist Storytelling ein geeigneter Ansatz, weil es mit Geschichten und angewandter Praxis arbeitet wie etwa Beispiele aus eigener Erfahrung oder einer lustigen Anekdote, die man selbst erlebt hat. Wie Storytelling dazu beitragen kann, Online Kurse interessant zu gestalten, erfährst du in unserem Artikel zu diesem Thema.

Support

Im E-Learning-Kontext bezeichnet Support eine Maßnahme durch den Autor bzw. Kursersteller selbst oder einen anderen Experten, um Kursteilnehmer gezielt zu unterstützen. Kanäle dazu wären zum Beispiel Telefon, Chat, Kommentarfunktionen oder E-Mail. 

Synchrones E-Learning

Im Gegensatz zum asynchronen E-Learning, das ich bereits weiter oben bei den E-Learning Begriffen beschrieben habe, ist das synchrone E-Learning eine Form des digitalen Lernens, bei welcher der Autor bzw. Dozent von den Lernenden zwar örtlich getrennt, jedoch gleichzeitig mit diesen online gemeinsam arbeitet und lernt wie etwa bei einem Webinar.  Ein Beispiel für synchrones E-Learning wäre der Virtual Classroom, also das virtuelle Klassenzimmer. 

Training

Im Kontext der E-Learning Begriffe beschreibt ein Training das Durchführen einer digitalen Lernmaßnahme bzw. das Arbeiten mit digitalen Lerninhalten. Hintergrund der Maßnahme ist es, Wissensvermittlung zu betreiben sowie dieses entsprechend nachhaltig aufzubauen, damit die Lernenden die Inhalte später in die Praxis umsetzen können.

Web based training (WBT)

Im Gegensatz zum CBT muss beim Web based training, kurs WBT, keine Lernsoftware direkt auf dem Rechner installiert werden. Die Registrierung bzw. Anmeldung zur Software oder E-Learning-Plattform erfolgt direkt online über die entsprechende Website. Bei dieser Lernmethode werden die Lerninhalte also direkt über das Internet abgerufen. 

Webinare

Webinare sind quasi virtuelle Seminare, die im Gegensatz zu klassischen Seminaren vor Ort eben im Internet abgehalten werden. Webinare sind mit ihren Vorträgen und Präsentationen ein Beispiel für synchrones E-Learning, da sowohl der Dozent als auch die Lernenden zur gleichen Zeit auf zum Beispiel einer Software oder einer Plattform im Netzwerk zusammenkommen, aber örtlich getrennt voneinander sind. Webinare werden über einen Live-Video-Stream mit häufig zahlreichen Teilnehmern abgehalten und können mehrere Stunden dauern. Häufig ist ein Webinar interaktiv und gibt es einen moderierten Chat für die Interaktion der Teilnehmer untereinander oder direkt mit dem Dozenten.

Spreadmind bietet dir ein optimales LMS für E-Learning und Online-Kurse

Mit Spreadmind steht dir ein sehr umfangreiches Learn Management System zur Verfügung, falls du dir überlegt hast, selbst Online Kurse zu erstellen und Teil der E-Learning-Welt zu werden. Unsere All-in-One-Lösung stellt dir neben einer Online Kurs Plattform auch eine automatisierte Zahlungsabwicklung und einen Website Builder zur Verfügung, mit dem du die gesamte Präsenz rund um deine Kurse nach deinem eigenen Branding und deinen Vorstellungen gestalten kannst. Während du deine Webinare abhältst oder deine Kunden die Kurse durcharbeiten, kümmert sich unser persönlicher Support um technische und vertragsrelevante Belange und ermöglicht dir, das zu tun, was du am besten kannst: Dein Expertenwissen vermitteln! Finde jetzt heraus, ob sich auf dein Vorhaben mit Spreadmind umsetzen lässt – mit dem kostenlosen Machbarkeits-Check!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.