Online Kurse interessant gestalten – 8 Tipps gegen langweiliges E-Learning

Online Kurse interessant gestalten

Wer sich weiterbilden möchte, kommt an digitalen Lernangeboten kaum noch vorbei. Als Berater, Coach, Trainer oder Experte zu einem bestimmten Fachgebiet stehst du dabei jedoch vor einer wichtigen Aufgabe: Online Kurse interessant gestalten! Denn das Wichtigste bei einem E-Learning-Angebot ist es, Teilnehmer zu haben, die mit Begeisterung und Interesse dabei sind und motiviert sind, den gesamten Kurs bis zum Ende durchzuarbeiten. Doch wie schaffst du es, keine langweiligen Lerninhalte zu erstellen und die Teilnehmer deines Online Kurses für diese zu begeistern? Im folgenden Artikel zeige ich dir die wichtigsten Tipps rund um interessante Online-Kurse, die Spaß machen! 

Tipp 1: Sei von dir selbst und deinem Kurs überzeugt

Der wichtigste Faktor für interessante und erfolgreiche Online Kurse bist natürlich du selbst! Mit deiner Expertise und der Umsetzung in Kursinhalte steht und fällt der Erfolg deines Lernangebots. Voraussetzung dafür ist, dass du von dir selbst und den Inhalten deines Kurses überzeugt bist. Denn, wenn du selbst keinen Spaß beim Durcharbeiten deiner Kurse hast und die Motivation dabei nicht  aufrechterhalten kannst, diesen vollständig zu absolvieren, kannst du dir sicher sein, dass die Kursteilnehmer ebenfalls keine Lust dazu haben und nicht begeistert an die Sache herangehen werden! Deshalb ist es entscheidend, dass du es schaffst, den Teilnehmern von Beginn an das Konzept deines Kurses klarzumachen und was diese dabei lernen bzw. welches Problem sie damit lösen können. 

Im Endeffekt werden die Kursteilnehmer nur mit dem Ergebnis des Kurses zufrieden sein und dich bestenfalls an andere potenzielle Kunden weiterempfehlen, wenn du deine Versprechen und die zu Beginn festgelegten Ziele einhalten kannst. Das erreichst du am besten, indem deine Teilnehmer während des Kurses immer das Gefühl haben, dass sie etwas Wichtiges lernen können, das ihnen wirklich bei ihrem Anliegen oder ihrem Problem weiterhelfen kann. Deshalb solltest du bereits direkt zu Beginn des Online Kurses das Ziel und den Nutzen bzw. die Qualifikationen vermitteln, den deine Teilnehmer vom Kurs bekommen werden sowie die Besonderheiten deines Kurses gegenüber den Mitbewerbern. Sie sollten wissen, was sie konkret erwartet, wie der Kurs aufgebaut ist und was im Endeffekt das Ziel des Ganzen ist. 

Tipp 2: Bereite alles Wichtige für deinen Online Kurs vor

Um Online Kurse interessant gestalten zu können, ist es zunächst wichtig, dass du die Inhalte auch verständlich vermittelst. Denn von deinen Kursteilnehmern wirst du sicherlich kein gutes Feedback zu deinem Kurs bekommen oder gar eine Weiterempfehlung, wenn sie deine Inhalte und die Themen, die der Kurs behandelt, schlicht und einfach nicht verstehen. Eine sinnvolle Herangehensweise ist dabei die Arbeit mit Testnutzern.

Frage dich im Kreis deiner Bekannten, Freunde, Kollegen und Verwandten durch, ob sie deinen Online Kurs für dich testen möchten und dir anschließend Feedback zu geben, was gut war und wo noch Luft nach oben ist. Dadurch können sich schnell Schwachpunkte deines Kurses auftun, die du selbst nie bemerkt hättest, da du dich im Vergleich mit den Testern in der Regel deutlich besser mit dem Thema des Kurses auskennst und ggf. bereits Wissen voraussetzt, das ein Laie noch nicht besitzt. So kannst du sehr gut testen, ob du die Inhalte verständlich aufbereitet sowie präsentiert und damit die Grundlage für einen interessanten Online Kurs geschaffen hast.

Wenn du ein Live-Event wie zum Beispiel ein Webinar abhalten möchtest, ist die Vorbereitung ebenfalls sehr wichtig. Deshalb solltest du vorab sicherstellen, dass dein technisches Setup einwandfrei arbeitet, wie etwa eine funktionierende Internetverbindung oder gute Verhältnisse bezüglich Licht und Ton. Damit die Technik nicht nur einwandfrei bei dir funktioniert, sondern auch bei den Kursteilnehmern, kannst du beispielsweise 15 Minuten vor Beginn des Webinars einen Techniktest durchführen, damit ihr pünktlich und ohne Frust starten könnt. 

Zusätzlich kannst du den Teilnehmern vorab die wichtigsten Informationen per E-Mail zukommen lassen wie etwa das Programm des Webinars, die Zugangsdaten, die technischen Voraussetzungen oder auch ein kurzes Einleitungsvideo, in dem du die Teilnehmer begrüßt und alles Wichtige rund um den Einstieg in das Webinar und die genutzte Plattform bzw. das genutzte Tool erklärst. Wenn du damit keine Erfahrung hast, schau dir einfach unseren Artikel mit wichtigen Tipps bei Angst vor der Kamera an. 

Tipp 3: Biete eine eigene Lösung in deiner Nische an

Zugegeben – gerade im Online-Marketing ist Kopieren eine gängige Maßnahme, um Inhalte zu erstellen. Das scheint zwar zunächst die deutlich einfachere Methode zu sein, um Online-Kurse interessant gestalten zu können, allerdings wird sich das am Ende nicht wirklich auszahlen. Du hast nämlich eine eigene Zielgruppe, die sich von anderen unterscheidet und die an deiner eigenen Lösung für ihre Problematik interessiert sind. Nur wenn du deinen Kunden auch wirklich das liefern kannst, was sie erwarten und du ihnen vorab versprochen hast, werden sie mit dem Ergebnis zufrieden sein und dich weiterempfehlen.  

Eine Expertise kannst du dir nämlich nicht nur durch reines Selbststudium aneignen, sondern auch durch eigene Erfahrungen zu einer bestimmten Thematik. Online-Kurse eignen sich bestens dafür, anderen durch das Teilen deines Wissens und dieser Erfahrungen einen Lernfortschritt zu ermöglichen – und dabei ist es natürlich wichtig, dass es wirklich deine eigenen Erfahrungen sind, um Sympathie und Authentizität gegenüber den Kursteilnehmern aufzubauen.

Tipp 4: Bringe Struktur in deinen Online Kurs 

Unabhängig davon, welches Thema dein Online Kurs behandelt – ob Wissensvermittlung zur Führungskompetenz, Modeberatung, Erste Hilfe-Training oder Tanzen lernen – es gibt immer ein paar Dinge, die erfüllt werden sollten. Zum Beispiel sollte dem Kurs ein klares Konzept samt Rahmenbedingungen zugrunde liegen, der Kurs sollte gut strukturiert sein und du solltest persönlich mit den Teilnehmern interagieren, dich mit ihnen austauschen und Feedback einholen. Zu letzterem komme ich noch im weiteren Verlauf des Artikels.  

Nun also zur Struktur deines Online-Kurses: Überlege dir eine Agenda wie bei einer Präsenzveranstaltung – also einen sinnvollen Plan für den Ablauf des Kurses. Mache dir vorab Gedanken dazu, wie ein solcher Plan aussehen könnte, der als Basis für den Ablauf deines Online-Kurses dient. Damit du den Teilnehmern die Struktur verdeutlichen kannst, solltest du die Inhalte deines Online-Kurses in verschiedene Einheiten bzw. Kapitel aufteilen. Mehr dazu findest du in unserem ausführlichen Artikel zum Thema Online Kurs erstellen

Versuche zudem, deine Teilnehmer direkt zu Beginn des Kurses abzuholen, ihnen das Gefühl zu geben, jederzeit begleitet sowie unterstützt zu werden und ihnen ihren aktuellen Fortschritt regelmäßig aufzuzeigen. 

Routinen können für Vertrauen seitens der Kursteilnehmer sorgen. So könntest du beispielsweise am Anfang und Ende des Kurses einen gemeinsamen Termin zum Beispiel für eine Fragerunde einberufen oder etwa auch nach jedem Kapitel, um die Teilnehmer auf die kommenden Inhalte vorzubereiten oder praxisrelevante Tipps zu geben, wie diese das bisher erlernte Wissen umsetzen können. 

Ein Teilnehmer sollte zudem jederzeit wissen, wo genau im Kurs er sich befindet und wie viele Inhalte er noch vor sich hat. Beim Ergänzen oder Ändern deines Kurses mit neuen oder aktuelleren Inhalten solltest du vorsichtig sein. Der Mensch ist nämlich ein Gewohnheitstier und wenn du größere Änderungen vornimmst, könnte das die Teilnehmer aus dem Konzept bringen und ihre Motivation bzw. ihr Engagement schmälern. Um die Teilnehmer besser einzubeziehen, kannst du beispielsweise nach jedem Kapitel kurze Tests oder Arbeitsblätter als Download einbinden. So siehst du auch den jeweiligen Lernfortschritt der Teilnehmer und kannst ggf. Optimierungen oder Ergänzungen an den entsprechenden Inhalten vornehmen. Weitere Tipps, wie du die Inhalte eine Online Kurses ausliefern solltest, erfährst du in unserem Artikel zu diesem Thema

Wenn du Online Kurse interessant gestalten möchtest, kann es nie schaden, eine gesunde Prise Humor und Witz mit einzubinden! Wer hört denn schließlich nicht gern eine lustige Anekdote, die jemand zu einem Thema, das einen selbst interessiert, zu erzählen hat?

Tipp 5: Begrenze Inhalte & Teilnehmer

Da du dich in einer Nische bewegst und die Kursteilnehmer deine persönliche Lösung bzw. deinen Ansatz zu einer bestimmten Thematik erfahren möchten, solltest du bestmöglich versuchen, aus allen Inhalten das Beste herauszuholen und entsprechend zu extrahieren. Denn es gibt wenig schlimmeres, als sich durch einen Online Kurs kämpfen zu müssen, der komplett mit Inhalten überladen ist. Wenn du also nach dem Motto “Viel hilft viel!” vorgehst und mit etlichen Stunden Video-Material wirbst, sind deine Kursteilnehmer schnell einfach nur überfordert und resignieren. Daher solltest du die wichtigsten Informationen kurz und knackig aufarbeiten und deinen Kunden präsentieren können. Das Zauberwort heißt Microlearning, dessen Stil vorrangig auf kurzen, in sich geschlossenen Lerneinheiten basiert.

Bei interaktiven E-Learning-Formaten wie Webinaren ist es zudem sinnvoll, nicht nur die Inhalte auf ein relevantes Maß zu begrenzen, sondern auch die Zahl der Teilnehmer. Um Präsentationen inklusive persönlichen Austausch und Interaktion mit den Teilnehmern bzw. ausreichend Zeit für individuelle Anliegen und Betreuung bewältigen zu können, solltest du die Anzahl der Teilnehmer, die am Live-Event teilnehmen, etwa auf 20-30 Teilnehmer beschränken. 

Tipp 6: Gestalte deinen Online Kurs abwechslungsreich 

Wenn du Online Kurse interessant gestalten möchtest, ist es wie schon gesagt sehr wichtig, dass du das Wissen so vermittelst, dass deine Teilnehmer motiviert am Ball bleiben – und das idealerweise während des gesamten Kurses. Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Lerntypen:

  • Der auditive Lerntyp lernt am liebsten mit Audiodateien wie Podcasts oder auch mit Videos.
  • Der haptische Lerntyp setzt erlernte Inhalte gerne direkt in die Praxis um. Für diesen Lerntyp solltest du Downloads wie zum Beispiel Checklisten, Zusammenfassungen oder auch Arbeitsblätter und Übungsaufgaben zur Verfügung stellen. 
  • Der kommunikative Lerntyp möchte sich gerne mit anderen Kursteilnehmern austauschen können. Daher sollte für diesen Lerntyp eine Chat- oder Kommentarfunktion innerhalb des Kurses oder auch eine Austauschplattform wie eine Facebook Gruppe oder ein Forum vorhanden sein. 
  • Der visuelle Lerntyp lernt am liebsten mit Bildern und Statistiken. Für diesen Lerntyp solltest du deinen Online Kurs mit Diagrammen, Grafiken etc. aufbereiten. 

Um all diese Lerntypen in deinem Online Kurs ansprechen zu können, solltest du möglichst darauf achten, verschiedene und abwechslungsreiche Medienformate wie Audio, Text und Video sowie Live-Events zum interaktiven Austausch in deinem Kurs zu berücksichtigen. 

Stichwort Storytelling: Wenn du deine Inhalte in einen Praxisbezug zum Beispiel mit einer Geschichte oder einem Erfahrungsbericht setzt, schaffst du es, die Teilnehmer auf emotionaler Weise abzuholen, was dafür sorgt, dass diese sich die Inhalte besser merken können. Idealerweise kannst du noch eine kleine Anekdote aus deinen eigenen Erlebnissen integrieren, denn eine Story, die mit Humor um die Ecke kommt und lustig erzählt ist, bleibt viel besser in den Köpfen hängen, als eine trockene, monotone Erzählung.  

Tipp 7: Online Kurse interessant gestalten? Na klar, aber dann bitte auch optisch ansprechend!

Selbst wenn dein Online Kurs inhaltlich top ist, bedeutest das nicht, dass dies auch auf Anhieb ersichtlich ist. Deshalb sollte der Kurs auch optisch ansprechend gestaltet sein – der erste Eindruck zählt ja bekanntlich! Man sieht schnell, ob sich der Ersteller des Kurses vorab Gedanken über Bilder, Farbgebung, Layout und Schriftarten gemacht hat, denn nur wenn die Gesamtwirkung der Startseite bereits überzeugt, befasst man sich näher mit den Inhalten. Mit dem richtigen Design und dem Aufbau deines Online Kurses kannst du also die Interessenten gezielt beeinflussen und idealerweise positiv auf diese einwirken.  

Doch was für die Inhalte und die Zahl der Teilnehmer gilt, solltest du auch beim Einsatz visueller Eindrücke beachten. Zwar ist der Einsatz anschaulicher Bilder, Grafiken, Schaubildern etc. wichtig, um dein Thema bzw. das Ziel deines Kurses den Teilnehmern besser zu vermitteln, allerdings solltest du hier ebenfalls maßvoll zu Werke gehen. Ansonsten kann es schnell passieren, dass die Besucher deiner Website schnell überfordert sind durch eine wahre Flut an visuellen Eindrücken und damit vom eigentlichen Kurs abgelenkt sind. 

Tipp 8: Tausche dich mit den Kursteilnehmern aus und hole Feedback ein

Wenn du Online Kurse interessant gestalten und automatisieren möchtest, hat das in der Regel den Vorteil, dass diese dir die Arbeit abnehmen, die du mit Präsenzveranstaltungen vor Ort bei jedem einzelnen Termin hättest. Jedoch darfst du die Kursteilnehmer dabei auf keinen Fall im Regen stehen und mit den Inhalten auf sich gestellt lassen – die persönliche Interaktion ist ein sehr wichtiger Faktor für einen erfolgreichen Online Kurs. Da dein Kurs nicht für jeden Teilnehmer die perfekte Lösung sein kann, auch wenn du diesen bereits sorgfältig auf eine spezielle Nische sowie die Anforderungen deiner Zielgruppe ausgerichtet hast, benötigen diese deine persönliche Hilfestellung bei ihren individuellen Bedürfnissen und Problemen sowie den Austausch mit Anderen, um motiviert den Kurs absolvieren zu können. 

Nicht nur du kannst Feedback anhand des Lernfortschritts deiner Teilnehmer geben – ermögliche diesen auch, zum Beispiel in einem Abschlussgespräch Feedback zu dir und deinem Online Kurs zu geben. So erfährst du aus erster Hand, was du bisher schon gut umgesetzt hast und an welchen Stellen du noch Luft nach oben hast. Wie gesagt, ist die persönliche Interaktion zwischen dir als Berater, Coach, Trainer oder Experte und den Teilnehmern und auch zwischen den Teilnehmern untereinander entscheidend für den Erfolg des Online Kurses. Überlege dir daher grundlegend, ob du die Teilnehmer in jedem Kapitel des Online Kurses ausreichend einbindest, ob dein Kurs einen ausgeglichenen Wechsel zwischen Entspannungs- und Konzentrationsphasen bietet und ob du den Teilnehmern eine Basis für den Austausch und die Diskussion untereinander bietest. 

Spreadmind als geeignete Plattform, um Online Kurse interessant gestalten zu können

Um den Kunden einen möglichst einfachen Einstieg in die E-Learning-Welt und deinen Online Kurs zu bieten, solltest du auf eine geeignete Plattform für das Hosting deiner Inhalte und einen zentralen Zugriffsort setzen. Dazu möchte ich dir Spreadmind empfehlen, eine All-in-One-Lösung für Online Kurse, bei der du alle wichtigen Funktionen gebündelt zur Verfügung hast, um Online Kurse interessant gestalten zu können. Starte direkt durch und erstelle Kurse ganz nach deinen persönlichen Ansprüchen und Vorlieben – passend zu deinem eigenen Branding. Bezüglich der Medienauswahl sind dir fast keine Grenzen gesetzt: Du kannst neben Text natürlich auch Bilder, Videos, Audiodateien und vieles mehr in deinen Kurs integrieren – Dateien zum Download kannst du selbstverständlich auch einbinden. Über den integrierten Mitgliederbereich kannst du mit den Kursteilnehmern kommunizieren und bietest diesen zudem einen Raum zum Austausch und der Diskussion untereinander. Wenn du die Interaktion mit den Teilnehmern fördern und Live-Events wie Webinare abhalten möchtest, kannst du auf entsprechende Features zurückgreifen und auch auf Drittanbieter-Tools zurückgreifen. Den Link zum Webinar auf YouTube oder Zoom kannst du zum Beispiel einfach per Copy & Paste in die jeweilige Lektion des Online Kurses einbinden. Doch das sind längst nicht alle Funktionen, die dir Spreadmind bietet. Eine Übersicht über alle Features findest du auf unserer Preispakete-Seite. Finde jetzt gleich heraus, ob sich auch dein Vorhaben mit Spreadmind umsetzen lässt – mit dem kostenlosen Machbarkeits-Check!

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