Zum Inhalt springen

E-Learning Fehler – diese 8 Dinge solltest du niemals denken

    E-Learning Fehler

    Die Digitalisierung macht auch vor Weiterbildung und Wissensvermittlung nicht Halt. Vielleicht hast auch du dir als Berater, Coach, Trainer oder Experte zu einem bestimmten Themengebiet schon einmal Gedanken darüber gemacht, dein Business zu digitalisieren und dein Wissen in Form von Online-Kursen oder anderen digitalen Produkte im Rahmen des E-Learning anzubieten. Das klingt zwar verlockend, jedoch kann man dabei auch ganz schön ins Fettnäpfchen treten – vor allem, wenn man Vorurteile hat und dem Ganzen etwas skeptisch gegenübersteht. Ich zeige dir in folgendem Artikel, was die häufigsten E-Learning Fehler sind und was du beachten solltest, um diesen nicht ebenfalls zu verfallen.

    1. E-Learning Fehler: E-Learning ist nur ein vorübergehender Trend

    Der größte Mythos rund um E-Learning ist wohl die Tatsache, dass einige immer noch der Meinung sind, dass Digitalisierung und ihre neuen Methoden zum Wissenstransfer ein Trend sind, der in absehbarer Zeit wieder vorübergehen wird. Naja, was soll ich sagen – falsch gedacht! Die Digitalisierung beeinflusst bereits weitreichend unseren Alltag und wird in Zukunft noch deutlich mehr Einfluss darauf nehmen. Diese Entwicklung bietet zahlreiche Vorteile, die man vor allem auch im Bereich des E-Learning deutlich spüren kann. Modernste Techniken erlauben es, effizient Wissen zu vermitteln. Interaktive Lernmethoden machen es möglich, dass du an einem Online-Kurs oder einem Live-Webinar teilnehmen kannst, obwohl du zu Hause auf der Couch liegst oder gerade im Zug unterwegs bist. Dabei entscheidest du ganz alleine, in welchem Tempo du die Lerninhalte durcharbeitest und kannst diese bei Bedarf auch erneut abrufen und nochmals wiederholen. Welche weiteren Möglichkeiten E-Learning bietet, erfährst du in unserem Artikel zu den aktuellen E-Learning-Trends

    2. E-Learning Fehler: Je mehr Inhalte, desto besser

    Es ist vollkommen verständlich und auch eine löbliche Einstellung, dass du dein Expertenwissen möglichst umfangreich an die Kursteilnehmer vermitteln möchtest und dabei jede mögliche Frage zum Thema bestmöglich abgedeckt wird. Allerdings solltest du bei der Vermittlung deines Wissens darauf achten, die Lernenden nicht zu überfordern, indem du diese mit Inhalten förmlich überfrachtest. Nicht ellenlange Texte und mehrere Stunden dauernde Videos sind zielführend, sondern der Ansatz des Microlearnings, im Rahmen dessen die Lerninhalte in kleine, in sich geschlossene Einheiten von maximal 15 Minuten zusammengefasst werden. Mehr über Microlearning findest du hier. Wie du es angehen kannst, deinen Online-Kurse didaktisch aufzubauen und eine sinnvolle Struktur zu entwickeln, erfährst du in unserem Artikel zum Thema Online-Kurs erstellen. Zudem hast du die Möglichkeit, nicht alle Inhalte direkt zum Start des Kurses zur Verfügung zu stellen. Über DripContent kannst du die einzelnen Lektionen nach und nach basierende auf dem individuellen lernerfolgt freischalten. 

    Ein weiterer E-Learning Fehler betrifft ebenfalls die Lerninhalte – und zwar genau dann, wenn diese keinen Alltags- oder Praxisbezug haben. Der Lernende sucht eine Lösung für sein Problem, das in der Regel in seinem Alltag auftritt. Genau deshalb möchte er keine Flut aus Informationen bekommen, sondern die gezielte Lösung für sein Problem. Und da du der Experte auf diesem Gebiet bist, kannst du aus dem Nähkästchen plaudern, eigene Erfahrungen mit einbringen und die Lerninhalte mit einer Anekdote aus einem Erlebnis mit dem Thema anreichern, um diese auch ansprechend aufzubereiten und damit auch Sympathie und Verbundenheit aufzubauen. Einen Praxisbezug kannst du beispielsweise auch durch Storytelling erreichen. Mehr darüber erfährst du hier

    3. E-Learning Fehler: E-Learning ist eintönig und langweilig

    Technisch gesehen, hat sich das E-Learning in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, sodass es extrem viele Möglichkeiten gibt, Inhalte ansprechend aufzubereiten. Die angesprochene Didaktik befasst sich nämlich nicht nur mit der passenden Struktur, sondern auch mit dem Einsatz verschiedener Formen von Medien, der Multimodalität. Diese sorgt dafür, dass nicht nur die Lernziele sinngemäß vermittelt werden, sondern auch die Motivation und der Spaß an der Sache nicht verloren gehen. Verbinde einzelne Lektionen mit Downloads wie Checklisten, eBooks mit weiterführenden Informationen, regelmäßige Live-Fragerunden, individuelle Newsletter oder persönliche 1zu1-Coachings sowie eben spannend aufbereitete eigene Erfahrungen aus deinem Leben. Verknüpfe Textpassagen mit anschaulichen Diagrammen, Statistiken und Schaubildern sowie mit kurzen Videos und du wirst sehen, dass du auch die unterschiedlichen Lerntypen ansprechen und abholen kannst. Mehr Informationen zu den einzelnen Lerntypen findest du hier. Durch ein Quiz, einen Test oder Arbeitsblätter und auch die Kommentarfunktion in jeder Lektion kannst du die Kursteilnehmer aktiv mit einbinden und so die Interaktivität und die Lebendigkeit des E-Learnings fördern. 

    4. E-Learning Fehler: Ein Online-Kurs verkauft sich von selbst

    So, du hast deinen Online-Kurs veröffentlicht und die Lerninteressierten werden sich direkt auf das neue Angebot stürzen. Das funktioniert leider nicht ganz so einfach. Es ist nämlich längst nicht damit getan, dass du nach dem Erstellen des Online-Kurses das Projekt abschließen und dich anderen Aufgaben widmen kannst. Denn die Nachbereitung ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg von E-Learning-Maßnahmen und die Entwicklung weiterer erfolgreicher Produkte. So kannst du beispielsweise die wichtigsten Lerninhalte als PDF zusammenfassen und den Kursteilnehmern zukommen lassen oder eine Aufzeichnung, falls du ein Live-Webinar anbietest. Alternativ kannst du dir auch Übungen für die Teilnehmer überlegen, die diese im Anschluss an den Kurs nochmals selbst durcharbeiten können. Bereits zu Beginn des Kurses solltest du diesen auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe ausrichten, ein klares Ziel bzw. eine konkrete Problemlösung beschreiben und innerhalb des Kurses natürlich auch den Versprechen einlösen, in dem du die versprochenen Inhalte behandelst und das erforderliche Wissen vermittelst. Wichtig ist es, dass du am Ende Feedback der Kursteilnehmer einholen kannst, damit du dieses als Basis für die Weiterentwicklung und Optimierung weiterer Kurse nutzen kannst. Weiterführende Informationen rund um eine sinnvolle Nacharbeitung bekommst du hier.

    5. E-Learning Fehler: E-Learning ist unpersönlich – es ist kein Austausch zwischen den Lernenden und dem Dozenten möglich

    Diesen E-Learning Fehler kann ich ganz schnell widerlegen, denn es bist ja schließlich du, der den Online-Kurs erstellt hast und damit ein waschechter Mensch. Damit die Interaktion mit deinen Kursteilnehmern nicht zu kurz kommt, kannst du ihnen verschiedene Möglichkeiten anbieten, sich mit dir selbst oder auch untereinander auszutauschen. So kannst du in jeder Lektion deines Kurses eine Kommentarfunktion einbinden, über die du Hilfestellung bei Fragen geben kannst oder auch nach Abschluss jeder Lektion eine Fragenrunde live über Zoom anbieten. Weitere nützliche Möglichkeiten, den Austausch zwischen dir und deinen Kursteilnehmern zu fördern, findest du in unserem Artikel über Austauschplattformen. Wichtig ist dabei vor allem, dass du auch diese Plattformen nach der Erstellung und Einrichtung weiterhin persönlich betreust, um so den Draht zu dir und den Communitygedanken zu fördern. Deine Kursteilnehmer wissen es nämlich zu schätzen, wenn sie sehen, dass etwas los ist und dadurch auch selbst bestärkt werden, zu interagieren.

    6. E-Learning Fehler: Nur die neuste Technik erzeugt gute Ergebnisse bei Online-Kursen

    Grundsätzlich liegt es nicht vorrangig an der Technik und einer aufwändigen Produktion, ob ein Online-Kurs Erfolg hat, sondern, wie bereits beschrieben, an der didaktischen Aufbereitung und der Orientierung an einem konkreten Problem sowie dessen Lösung – eben zielgruppengerecht. Dennoch gibt es hinsichtlich der Technik einige Dinge zu beachten, damit ein professioneller Auftritt bei der Aufnahme eines Online-Kurses gewährleistet ist. Worum es dabei genau geht, erfährst du in unserem Artikel über das passende Equipment für Online-Kurse. Keine Sorge, gerade am Anfang benötigst du neben einem Smartphone gar nicht so viel, um ansprechende Online-Kurse aufzunehmen. 

    7. E-Learning Fehler: E-Learning kann traditionelle Lernformen vollständig ersetzen und macht das Lernen einfacher

    Ebenfalls ein häufiger E-Learning Fehler ist das Denken, dass E-Learning traditionelle Lernformen komplett ersetzt und somit ein Lehrender, der Wissensvermittlung bei Präsenzveranstaltungen betreibt, quasi am eigenen Stuhl sägt. Doch E-Learning möchte etablierte Lernformen gar nicht ersetzen, sondern viel mehr im Einklang neben diesen existieren und sich durch eine sinnvolle didaktische Integration unterstützend einbringen. Konzepte wie das Blended Learning haben sich bereits als sehr erfolgreich erwiesen. Hierbei werden die Vorteile von E-Learning und Veranstaltungen vor Ort sinnvoll zusammengeführt. Also schafft sich ein Lehrender nicht selbst ab, sondern nutzt digitale Medien zur Optimierung seines Lernangebots. Seine Rolle dabei wandelt sich von der reinen Vermittlung von Wissen hin zur Beratung durch Lernbegleitung und gezielter Hilfestellung. 

    8. E-Learning Fehler: E-Learning ist nur etwas für Profis, junge Leute und sowieso viel zu aufwändig für mich

    Ein weiteres Vorurteil und damit auch immer noch ein weit verbreiteter E-Learning Fehler ist die Ansicht, dass E-Learning nur etwas für IT-Profis oder auch jüngere Leute sei. Dabei ist E-Learning, solange es einfach zugänglich und benutzerfreundlich aufbereitet ist, eigentlich für jeden Menschen geeignet. Man muss eigentlich nur einen Computer besitzen und schon kann es losgehen. Das Alter spielt dabei also schonmal nicht die entscheidende Rolle. Vielmehr ist es auch die Bereitschaft und Selbstdisziplin, sich mit den neuen Formaten der Wissensvermittlung auseinander zu setzen. Wenn sich der Lernende mit der gleichen Aufmerksamkeit und Geduld dem E-Learning widmet, die er auch bei einer Veranstaltung vor Ort dem Dozenten widmet, ist bereits eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg gegeben. Wenn du deine Zielgruppe kennst, weißt du auch, welche Medienformen bei der Zusammenstellung der Inhalte am besten für diese geeignet sind. Spreadmind ermöglicht einen einfachen Einstieg in dein persönliches Online-Business. Mit deiner eigenen Plattform kannst du die Lerninhalte zielgruppengerecht sowie visuell ansprechend aufbereiten und deinen Kursteilnehmern einen einfachen Zugang sowie eine intuitive Handhabung der Kursoberfläche gewährleisten. Finde mit dem Machbarkeits-Check heraus, ob sich auch dein Vorhaben mit Spreadmind umsetzen lässt. 

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.